IT-Unternehmer Mario Körbler aus Leibnitz veröffentlicht Buch über die Zukunft unserer Kinder im digitalen Zeitalter
Die Digitalisierung verändert Wirtschaft und Gesellschaft in rasantem Tempo. Doch während Unternehmen in neue Technologien investieren und digitale Prozesse ausbauen, stellt sich eine grundlegende Frage: Wächst die nächste Generation tatsächlich mit den Kompetenzen auf, die sie für diese Welt braucht?
Der Leibnitzer IT-Unternehmer und Selbstverteidigungstrainer – Mario Körbler – beobachtet eine Entwicklung, die ihn zunehmend beschäftigt.
„Ich bekomme Bewerbungen von 16-Jährigen, die täglich am Smartphone sind, aber bei grundlegenden digitalen Aufgaben wie dem Erstellen eines Serienbriefs oder dem Anlegen einer sinnvollen Ordnerstruktur scheitern. Sie konsumieren Technologie. Aber sie beherrschen sie nicht. Im Gegenteil: Sie werden von der Technologie beherrscht!“
Für Körbler ist das kein individuelles Problem, sondern ein strukturelles. Digitale Medien sind allgegenwärtig – doch echte digitale Kompetenz entsteht nicht automatisch durch Nutzung.
Zwischen Fachkräftemangel und Kompetenzlücke
Gerade in einer Region wie der Steiermark, die stark von Industrie, Technologie und innovativen KMU geprägt ist, wird digitale Grundbildung zu einem wirtschaftlichen Standortfaktor.
Unternehmen suchen Nachwuchskräfte mit technischem Verständnis, Problemlösungskompetenz und strukturiertem Denken. Gleichzeitig verbringen Kinder und Jugendliche immer mehr Zeit mit digitalen Endgeräten – oft jedoch als Konsumenten statt als Gestalter.
„Digitale Kompetenz bedeutet nicht, Apps bedienen zu können“, so Körbler. „Es geht um Verständnis, Struktur, Selbstorganisation und Verantwortung.“
Die Frage nach der Medienerziehung wird damit auch zur Frage der wirtschaftlichen Zukunftsfähigkeit.
Bewegung, Disziplin und Eigenverantwortung
Neben seiner Tätigkeit als IT-Unternehmer arbeitet Körbler seit vielen Jahren als Trainer im Bereich Selbstverteidigung für Kinder. Dort erlebt er täglich, wie stark Bewegung, klare Regeln und direkte soziale Interaktion Persönlichkeit formen.
Kinder, die lernen zu fallen und wieder aufzustehen, entwickeln Resilienz und Durchhaltevermögen – Eigenschaften, die später auch im Berufsleben entscheidend sind.
Diese Verbindung zwischen digitaler Kompetenz, Persönlichkeitsentwicklung und gesellschaftlicher Verantwortung bildet den Kern seines neuen Buches.
Neues Buch mit wirtschaftlicher Relevanz
Im April 2026 erscheint sein Werk „Die Kunst im Chaos zu erziehen“ im Mentoren Verlag. Darin plädiert Körbler für einen bewussten und verantwortungsvollen Umgang mit Technologie – nicht als Gegenbewegung zur Digitalisierung, sondern als Voraussetzung für nachhaltigen Fortschritt.
Das Buch richtet sich an Eltern, Pädagoginnen und Pädagogen sowie Unternehmerinnen und Unternehmer, die sich mit der Frage beschäftigen, wie junge Menschen zu kompetenten, selbstständigen und verantwortungsbewussten Erwachsenen heranwachsen.
Für den Wirtschaftsstandort bedeutet das: Digitale Infrastruktur allein reicht nicht. Entscheidend ist, ob die nächste Generation lernt, Technologie zu verstehen, zu strukturieren und produktiv einzusetzen.
Verantwortung beginnt im Alltag
Die Digitalisierung ist nicht nur eine technologische, sondern auch eine kulturelle Herausforderung. Wie Kinder mit Medien umgehen, wie sie Disziplin, Eigenverantwortung und Problemlösungskompetenz entwickeln, beginnt im familiären und schulischen Umfeld – und wirkt langfristig in Unternehmen hinein.
Mit seinem Buch möchte Mario Körbler einen Impuls setzen: für eine starke, gesunde Kindheit – und für eine wirtschaftlich zukunftsfähige Gesellschaft.
Zum Autor:

Mario Körbler ist ein steirischer IT-Unternehmer aus Leibnitz. Als Vater von zwei Kindern und Chef von über 20 Mitarbeitern gelingt ihm die Balance zwischen digitaler Exzellenz und analogem Leben. Mit 1Tool, seinem innovativen CRM-System, sorgt er für Einfachheit und Geschwindigkeit in digital herausfordernden Zeiten.
Mit seinem Werk: „Die Kunst im Chaos zu erziehen“, möchte er zu mehr Achtsamkeit im Umgang mit digitalen Medien warnen.
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