Die Top 10 Unternehmen in der Steiermark nach Umsatz zeigen, wo Wertschöpfung entsteht, wie exportlastig die Region ist und welche Branchen Konjunktur und Jobs prägen. Diese Übersicht bündelt die zuletzt veröffentlichten Umsatzzahlen und ordnet sie praxisnah ein.
Einleitung
Umsatzrankings wirken auf den ersten Blick eindeutig. In der Praxis hängt die Aussagekraft stark davon ab, welche Größe gemessen wird. Manche Unternehmen berichten Konzernumsatz nach IFRS, andere veröffentlichen Umsatzerlöse nach UGB, wieder andere werden in öffentlichen Berichten über Erlöse oder betriebliche Erträge sichtbar. Für die Steiermark kommt eine zweite Ebene dazu: Viele Champions haben hier ihren Sitz, erwirtschaften ihren Umsatz aber global.
Wenn Sie die wirtschaftliche Bedeutung in der Steiermark beurteilen wollen, benötigen Sie daher zwei Blickwinkel. Erstens die Umsatzgröße, weil sie Marktpräsenz und Skalierung abbildet. Zweitens die regionale Verankerung, weil Beschäftigung, Zulieferketten, Forschung und Steuern nicht automatisch proportional zum Konzernumsatz sind. Diese Liste kombiniert beide Perspektiven und macht die Unterschiede transparent.
Die Auswahl orientiert sich an den genannten Unternehmen. Die Rangfolge folgt den zuletzt öffentlich berichteten Umsätzen, jeweils mit dem angegebenen Berichtsjahr. Wo Geschäftsjahre von Kalenderjahren abweichen, wird das Geschäftsjahr genannt. Damit erhalten Sie eine belastbare, nachvollziehbare Orientierung für Einordnung, Recherche und Standortvergleiche.
Was bedeutet Umsatz in dieser Rangliste?
Was wird hier als Umsatz verstanden?
Als Umsatz wird in dieser Übersicht die jeweils öffentlich berichtete Umsatzkennzahl verwendet. Bei Industrie und Technologiekonzernen ist das in der Regel der Konzernumsatz beziehungsweise die berichteten Revenues. Bei Energie- und Versorgungsunternehmen sind es häufig Umsatzerlöse aus dem Abschluss oder Kennzahlenblöcken im Geschäftsbericht. Bei öffentlichen Trägern ist Umsatz nicht immer der zentrale Steuerungswert, weshalb dort Umsatzerlöse aus dem Abschluss herangezogen werden.
Wichtig ist die Vergleichbarkeit: Ein Konzernumsatz enthält in der Regel weltweite Erlöse und spiegelt nicht nur die Steiermark. Gleichzeitig ist er die verlässlichste, regelmäßig geprüfte Größe, die Unternehmen für Investoren, Eigentümer oder Stakeholder veröffentlichen. Für standortbezogene Analysen sollten Sie ergänzend auf Beschäftigtenzahlen, Investitionen und lokale Wertschöpfung achten.
Top 10 Unternehmen in der Steiermark nach Umsatz
Die folgende Rangliste zeigt die Top 10 Unternehmen in der Steiermark nach Umsatz mit den zuletzt öffentlich berichteten Werten. Sie erhalten pro Unternehmen eine kurze Einordnung, damit Sie die Zahl richtig lesen. Beachten Sie, dass es sich bei mehreren Positionen um global agierende Gruppen handelt. Der Umsatz entsteht somit über viele Märkte, während Sitz, Forschung, Leitfunktionen und Teile der Produktion in der Steiermark verankert sind.
| Rang | Unternehmen | Umsatzgröße | Berichtsjahr | Branche |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Andritz AG | 8,314 Mrd. Euro | 2024 | Anlagenbau, Technologie |
| 2 | ams OSRAM Group | 3,3 Mrd. Euro | 2025 | Halbleiter, Photonik |
| 3 | Energie Steiermark AG | 2,192 Mrd. Euro | 2024 | Energie, Netze, Services |
| 4 | AVL List GmbH | 2,03 Mrd. Euro | 2024 | Automotive Engineering, Testing |
| 5 | Knapp AG | 1,98 Mrd. Euro | GJ 2024/25 | Intralogistik, Automation |
| 6 | AT&S AG | 1,59 Mrd. Euro | GJ 2024/25 | Leiterplatten, Substrate |
| 7 | KAGes | 1,494 Mrd. Euro | 2024 | Gesundheitsversorgung |
| 8 | Bartenstein Gruppe | 1,37 Mrd. Euro | zuletzt veröffentlicht | Handel, Services |
| 9 | Magna Powertrain GmbH & Co KG | 1,06 Mrd. Euro | zuletzt veröffentlicht | Automotive Zulieferung |
| 10 | Granit Holding GmbH | 824 Mio. Euro | zuletzt veröffentlicht | Bau, Baustoffe, Beteiligungen |
Damit Sie die Rangliste inhaltlich nutzen können, folgen kompakte Profile. Sie zeigen, wodurch der Umsatz entsteht, welche Konjunkturtreiber wirken und welche Fragen sich für Praxis und Analyse anbieten.
Unternehmensprofile mit Einordnung
Warum liegt die Andritz AG klar auf Rang eins?
Andritz ist ein internationaler Technologie und Anlagenbaukonzern. Der Umsatz verteilt sich typischerweise auf mehrere Geschäftsbereiche, die stark von Investitionszyklen, Projektgeschäft und Industriekonjunktur geprägt sind. Ein hoher Umsatz bedeutet hier oft auch hohe Material und Fremdleistungseffekte, weil Großprojekte umfangreiche Zulieferketten nutzen.
Für die Steiermark ist wichtig, wie viel Wertschöpfung am Standort entsteht. Bei globalem Projektgeschäft sollten Sie daher zusätzlich auf Forschung, Engineering Kapazitäten, Patente und Leitfunktionen achten. In B2B Kontexten ist Andritz als Referenzkunde und als Multiplikator in industriellen Netzwerken relevant, weil große Projekte oft regionale Partner integrieren.
Was sagt der Umsatz der ams OSRAM Group über den Standort aus?
ams OSRAM verbindet Halbleiterkompetenz mit Licht und Sensorik. Der Umsatz ist stark von Nachfrage in Automotive, Industrie, Medizintechnik und Consumer abhängig. In solchen Märkten wirken Produktzyklen, Preisentwicklung und Währungsrelationen spürbar. Deshalb ist die Umsatzlinie oft weniger stabil als bei klassischen Versorgern.
Wenn Sie den Standorteffekt beurteilen, achten Sie neben Umsatz auf Investitionsprogramme, Portfolioanpassungen und Kapazitätsauslastung. Gerade in Photonik und Halbleitern sind Skalierung und Produktmix entscheidend. Ein Umsatzrückgang kann trotz hoher strategischer Relevanz auftreten, etwa bei Portfolioverkäufen oder bewusster Fokussierung.
Wie ist der Umsatz der Energie Steiermark AG zu interpretieren
Bei Energieunternehmen hängt der Umsatz stark von Energiepreisen und Handelsvolumina ab. Ein Umsatzsprung kann aus Preisniveaus entstehen, ohne dass sich Absatzmengen vergleichbar verändern. Umgekehrt kann Umsatz sinken, obwohl Investitionen in Netze und Erneuerbare steigen. Sie sollten daher Umsatz immer mit Mengen, Margen und Investitionen lesen.
Für Unternehmen und Kommunen ist Energie Steiermark besonders relevant, weil Netzinfrastruktur, Wärmeprojekte und Erzeugungskapazitäten langfristige Standortfaktoren sind. In der Praxis lohnt der Blick auf Netzausbau, Anschlusskapazitäten und regionale Erzeugungsprojekte. Diese Größen steuern die Wettbewerbsfähigkeit von Industrie, Gewerbe und Haushalten.
Wodurch erwirtschaftet die AVL List GmbH ihren Umsatz?
AVL ist ein Engineering und Technologieanbieter rund um Antriebssysteme, Testing und Simulation. Der Umsatz basiert typischerweise auf Entwicklungsdienstleistungen, Prüftechnik, Software und Systemlösungen. In Zeiten des Umbruchs der Mobilität gewinnen Themen wie Elektrifizierung, Batterietechnik, Software Validierung und Effizienzsteigerung an Gewicht.
Für die Steiermark bedeutet das eine hohe Forschungs und Qualifikationsdichte. Wenn Sie den regionalen Effekt einschätzen, prüfen Sie Beschäftigung in Engineering Rollen, Kooperationen mit Hochschulen und die Rolle des Standorts in internationalen Entwicklungsprojekten. In B2B Beziehungen sind langfristige Rahmenverträge und Projektpipelines zentral, weniger kurzfristige Absatzmengen.
Warum zählt Knapp zu den umsatzstärksten Industriegruppen?
Knapp steht für Intralogistik, Automatisierung und Software. Der Umsatz hängt stark von Investitionen in Logistikzentren, E Commerce, Pharma und Industrie ab. In solchen Projekten ist der Auftragsbestand ein wichtiger Frühindikator, weil Umsetzung und Umsatzrealisierung über längere Zeiträume laufen.
Für Entscheider ist relevant, wie robust das Geschäftsmodell gegen Konjunkturzyklen ist. Bei Automatisierung wirken Fachkräftemangel, steigende Prozesskosten und Lieferkettenanforderungen als strukturelle Treiber. Wenn Sie Knapp als Benchmark nutzen, betrachten Sie neben Umsatz auch Serviceanteil, Softwareumsatz und internationale Projektstreuung.
Welche Faktoren prägen den Umsatz von AT&S?
AT&S ist ein Technologiekonzern für Leiterplatten und Substrate. Der Umsatz reagiert auf Nachfrage in Elektronik, Automotive und industriellen Anwendungen. Zusätzlich wirken Investitionszyklen im High End Segment, insbesondere wenn neue Produktionslinien oder Technologieplattformen hochgefahren werden.
Für die Standortperspektive zählt, wie viel Wertschöpfung in Entwicklung, Produktion und Qualifizierung stattfindet. AT&S ist zudem ein Beispiel dafür, dass Umsatz nicht immer parallel zur Ergebnisentwicklung verläuft. In kapitalintensiven Branchen können Anlaufkosten und Abschreibungen die Profitabilität temporär belasten, obwohl der Umsatz hoch bleibt.
Wie lässt sich KAGes als Umsatzgröße einordnen?
KAGes ist ein öffentlicher Gesundheitsdienstleister. Umsatzerlöse ergeben sich aus Pflegegebühren, Ambulanzgebühren, besonderen Gebühren und Nebenerlösen. In dieser Logik ist Umsatz nicht primär Marktgröße, sondern Abbildung eines Versorgungsauftrags mit Finanzierungssystem, Leistungssteuerung und starkem Personalkostenanteil.
Für die regionale Wirtschaft ist KAGes dennoch ein Schwergewicht, weil Beschäftigung, Bauprogramme, Beschaffung und medizinische Dienstleistungen breite Effekte auslösen. Wenn Sie KAGes vergleichen, achten Sie auf Leistungskennzahlen, Standortverbünde, ambulante Verlagerung und Investitionen in Infrastruktur. Diese Faktoren prägen langfristig Kosten und Versorgungssicherheit.
Was steckt hinter der Bartenstein Gruppe im Umsatzvergleich?
Bei Unternehmensgruppen aus Handel und Services ist Umsatz oft stärker volumengetrieben. Das bedeutet hohe Durchlaufanteile bei relativ geringerer Wertschöpfung je Euro Umsatz als im High Tech Anlagenbau. Für die Interpretation sind daher Margen, Filialnetze, Logistik und Sortiment entscheidend, nicht nur die Umsatzsumme.
Wenn Sie die Gruppe als Marktindikator nutzen, prüfen Sie die regionale Marktabdeckung und die Rolle als Arbeitgeber. In der Praxis lohnt der Blick auf Digitalisierung, Lieferfähigkeit und Kostensteuerung. Gerade im Handel entscheiden Prozesse, Einkaufskonditionen und Flächenproduktivität über Stabilität bei schwankender Nachfrage.
Welche Rolle spielt Magna Powertrain für den steirischen Industriestandort?
Magna Powertrain steht für Antriebsstrang, Getriebe, Elektrifizierung und Systemintegration. Der Umsatz hängt an Modellabrufen, Plattformentscheidungen und der Transformation der Automobilindustrie. In solchen Strukturen kann ein Standort hohe Bedeutung haben, obwohl der Umsatz global in einem Konzernverbund entsteht.
Für die Steiermark sind Lieferketten, Produktionskompetenz und Entwicklungsanteile entscheidend. Wenn Sie Risiken bewerten, achten Sie auf Plattformwechsel, Auslastung und Technologieshift Richtung E Antriebe. Best Practices liegen in Diversifizierung, Qualifizierung und enger Verzahnung von Entwicklung und Produktion am Standort.
Wie ist die Granit Holding als Umsatzgröße zu lesen?
Bei Bau und Baustoffgruppen hängt Umsatz stark an Baukonjunktur, öffentlicher Investitionstätigkeit und Preisentwicklungen. Zusätzlich ist die Projektstruktur relevant, weil große Infrastrukturprojekte Umsätze bündeln können. Granit als Holding steht damit in einem Markt, der zyklisch ist und gleichzeitig von langfristigen Infrastrukturbedarfen profitiert.
Wenn Sie Granit im Standortkontext betrachten, prüfen Sie Kapazitäten, Auftragslage, regionale Präsenz und Materialkosten. Typische Fehler liegen in der Unterschätzung von Zins und Kostenzyklen. Best Practices setzen auf Projektmix, solide Kalkulation, Risikomanagement und effiziente Logistik in der Baustoffkette.
Kernfakten im Überblick
| Aspekt | Wesentliches |
|---|---|
| Spitze der Rangliste | Andritz liegt klar vorn, weil globales Projektgeschäft hohe Erlöse bündelt. |
| Technologie als Umsatztreiber | Halbleiter, Elektronik und Engineering prägen mehrere Top Positionen. |
| Energiepreise verzerren Vergleiche | Bei Versorgern schwankt Umsatz stark mit Preisniveau und Handelsvolumen. |
| Umsatz ist nicht gleich regionale Wertschöpfung | Konzernumsatz ist meist global, regionale Effekte zeigen sich über Jobs und Investitionen. |
| Best Practice für Nutzung | Umsatzranking als Startpunkt nutzen und mit Beschäftigung, Investitionen und F und E ergänzen. |
Fazit
Die Top 10 Unternehmen in der Steiermark nach Umsatz machen sichtbar, wie breit der Standort aufgestellt ist. Anlagenbau, Halbleiter und Photonik, Energie, Engineering, Intralogistik, Leiterplattentechnologie, Gesundheitsversorgung, Handel, Automotive und Bau bilden ein Spektrum, das Konjunktur und Innovation zugleich abdeckt. Die Rangliste ist jedoch nur dann aussagekräftig, wenn Sie die Umsatzarten richtig lesen und Berichtsjahre berücksichtigen.
Für belastbare Schlussfolgerungen kombinieren Sie Umsatz mit Standortkennzahlen. Prüfen Sie Beschäftigung, Investitionen, Forschung, Auftragslage und Zyklusrisiken. So erkennen Sie, wo langfristige Stabilität liegt und wo kurzfristige Schwankungen wahrscheinlich sind. Dann wird das Ranking vom Zahlenbild zum Werkzeug für Strategie, Kommunikation und wirtschaftliche Bewertung.
Häufig gestellte Fragen zum Thema „Top 10 Unternehmen in der Steiermark“
Warum unterscheiden sich Umsatzwerte je nach Quelle, obwohl es um dasselbe Unternehmen geht?
Umsatzwerte können je nach Quelle abweichen, weil unterschiedliche Abschlusslogiken verwendet werden. Manche Veröffentlichungen nennen Konzernumsatz nach internationalen Rechnungslegungsregeln, andere zeigen Umsatzerlöse einer Einzelgesellschaft nach nationalen Regeln. Zusätzlich können Geschäftsjahre vom Kalenderjahr abweichen, was Vergleiche erschwert. Auch Portfolioveränderungen können Werte verschieben, etwa wenn Geschäftsbereiche verkauft oder neu konsolidiert werden. Für eine saubere Einordnung sollten Sie immer Berichtsjahr, Konsolidierungskreis und Definition der Umsatzkennzahl prüfen.
Welche Rolle spielt die Steiermark, wenn der Umsatz global erwirtschaftet wird?
Bei internationalen Gruppen entsteht der Umsatz über viele Märkte, doch die regionale Bedeutung hängt an Funktionen am Standort. Entscheidend sind Forschung und Entwicklung, Leitfunktionen, Produktionstiefe, Zuliefernetzwerke und Beschäftigung. Ein Konzern kann einen großen Umsatz ausweisen, aber regional nur wenige Kernfunktionen halten, oder umgekehrt. Wenn Sie die wirtschaftliche Wirkung in der Steiermark bewerten, sollten Sie Umsatz daher mit Standortindikatoren kombinieren, etwa mit Investitionsprogrammen, Ausbildungsleistung und Kooperationen mit regionalen Partnern.
Ist ein Umsatzranking für Standortentscheidungen von Zulieferern ausreichend?
Für Zulieferer ist ein Umsatzranking ein guter Einstieg, aber keine ausreichende Entscheidungsgrundlage. Einkaufsverhalten, Projektzyklen und technische Anforderungen unterscheiden sich stark zwischen Branchen. Ein Anlagenbauer vergibt Projekte anders als ein Versorger oder ein Spitalsträger. Für eine belastbare Entscheidung sollten Sie zusätzlich prüfen, welche Standorte einkaufen, wie zentral Beschaffung organisiert ist und ob Rahmenverträge üblich sind. Ebenso wichtig sind Zahlungsziele, Compliance Anforderungen, Lieferfähigkeit und Referenzprojekte. Erst diese Faktoren machen aus einem Umsatzwert eine konkrete Vertriebsperspektive.
Welche langfristigen Trends können die Top 10 in den nächsten Jahren verschieben
Verschiebungen entstehen häufig durch Strukturtrends, nicht durch einzelne Quartale. In der Industrie wirken Elektrifizierung, Automatisierung und Softwareimplementierung als Wachstumstreiber. In der Energiebranche verschieben Netzausbau, Erneuerbare und Preisniveaus die Umsatzbasis, ohne dass Mengen stark steigen müssen. Im Gesundheitsbereich treiben Demografie, Ambulantisierung und Personalverfügbarkeit die Entwicklung. Auch geopolitische Risiken und Lieferkettenanpassungen können Umsätze regional indirekt beeinflussen. Wenn Sie Veränderungen früh erkennen wollen, beobachten Sie Investitionsprogramme, Portfolioentscheidungen und technologische Roadmaps.
Welche typischen Fehler passieren bei der Kommunikation mit Umsatzrankings?
Ein typischer Fehler ist die Aussage, ein Unternehmen sei aufgrund des Umsatzes automatisch der wichtigste Arbeitgeber oder Steuerzahler, ohne dies zu prüfen. Ein weiterer Fehler ist das Weglassen des Berichtsjahres, wodurch Werte aus unterschiedlichen Zeiträumen vermischt werden. Ebenfalls verbreitet ist die Vermengung von Konzern und Standortumsatz, was zu falschen regionalen Schlussfolgerungen führt. In der Praxis hilft eine klare Formulierung: Welche Umsatzdefinition wird genutzt, welches Jahr ist gemeint, und welche ergänzenden Standortindikatoren stützen die Aussage. So bleibt die Kommunikation präzise und glaubwürdig.
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