Der Stainzer Flascherlzug in der weststeirischen Gemeinde Stainz stand vor dem Aus. Im Dezember 2025 drehte sich die Lage durch eine Unterschriftenaktion und Zusagen für Förderungen. Was genau gerettet wurde, wie es weitergeht und für wen sich eine Fahrt lohnt.
Einleitung
Der Stainzer Flascherlzug ist mehr als eine touristische Bummelbahn. Er ist ein identitätsstiftendes Stück Weststeiermark, das seit Jahrzehnten als farbenfrohe Attraktion im Schilcherland unterwegs ist. 2025 wurde die Bahn jedoch zum politischen und finanziellen Streitfall. Die Marktgemeinde Stainz sah sich außerstande, die Infrastruktur weiter zu finanzieren. Der Gemeinderat beschloss im Oktober eine Einstellung des Fahrbetriebs mit Jahresende 2025, vorerst in der bestehenden Form.
Dass es dazu kam, lag nicht an mangelnder Nachfrage. Vielmehr prallten hohe Erhaltungskosten für Schiene und Anlagen auf enge Gemeindefinanzen. Aus dieser Spannung entstand eine Dynamik, die man bei regionalen Kulturgütern häufig sieht. Erst wenn der Betrieb realistisch zu kippen droht, formiert sich Widerstand. Beim Flascherlzug kam dieser Widerstand schnell, sichtbar und zahlenmäßig stark.
Im Dezember 2025 folgte dann die Wende. Der Verein „Freunde der Stainzerbahn“ brachte rund 11.000 Unterschriften auf die Waage. Landeshauptmann Mario Kunasek sagte finanzielle Unterstützung zu, als Startförderung nach dem Prinzip ein Euro pro Unterschrift, gekoppelt an ein einzureichendes Projekt. Parallel wurde ein Weg skizziert, wie der Betrieb organisatorisch aus der Gemeinde herausgelöst werden kann.
Was 2025 passiert ist: vom Aus Beschluss zur Rettung
Warum stand der Stainzer Flascherlzug vor dem Aus?
Im Herbst 2025 argumentierte die Gemeinde, dass die anstehenden Investitionen nicht mehr tragbar seien. In der Berichterstattung werden mehrere Kostentreiber genannt. Dazu zählen vor allem Gleiserhaltungsmaßnahmen über mehrere Jahre sowie zusätzliche Arbeiten an Infrastruktur und Fahrzeugen. In einem Bericht wird etwa von 1,3 Millionen Euro für Gleiserhaltungsmaßnahmen in den nächsten fünf Jahren gesprochen, in Summe bis 2030 sogar von rund 1,9 Millionen Euro inklusive weiterer Posten wie Remise und Prüfungen.
Diese Zahlen trafen auf eine ohnehin angespannte Haushaltslage. In demselben Kontext wird ein Schuldenstand der Marktgemeinde von 16,7 Millionen Euro erwähnt. Gleichzeitig standen Pflichtaufgaben und Investitionen im Raum, etwa im Bildungsbereich oder bei Feuerwehren und Straßen. Aus Gemeindesicht war der Flascherlzug damit ein politisch schwer zu rechtfertigender Zusatzblock.
Der ORF beschreibt die Entscheidung vom 16. Oktober 2025 als vorerst vorübergehende Einstellung, getragen von den Stimmen von ÖVP und FPÖ im Gemeinderat. Oppositionelle Mandatare warnten damals, „temporär“ könne faktisch ein schleichendes Ende bedeuten, wenn keine Nachfolgelösung rasch fixiert werde.
Wie wurde der Stainzer Flascherlzug gerettet?
Die Rettung besteht Stand Dezember 2025 aus drei Bausteinen. Erstens schuf die Unterschriftenaktion politischen Druck. Zweitens kam eine finanzielle Anschubzusage aus dem Land. Drittens wurde ein organisatorischer Übergang Richtung Verein als Betreiber in Aussicht gestellt.
Konkret übergab Lokführer Helmut Poglitsch rund 11.000 Unterschriften an Landeshauptmann Kunasek. Laut ORF eröffnete das Gespräch die Möglichkeit, ab 2026 „entsprechende Förderanträge“ bei der Landesregierung zu stellen. Gleichzeitig wurde der Kurs geändert: Eine zuvor diskutierte Generalsanierung gilt „vom Tisch“, stattdessen soll es vorerst um sichere Mindestmaßnahmen und planbaren Betrieb gehen.
MeinBezirk beschreibt die Startförderung als ein Euro pro Unterschrift aus dem Budget des Landeshauptmannes, gebunden an ein einzureichendes Projekt des Vereins. Zusätzlich wurde ein Grundsatzbeschluss im Gemeinderat zur Verpachtung an den Verein angekündigt, damit der Flascherlzug „auf Schiene bleibt“.
Welche Rolle spielte Lokführer Helmut Poglitsch?
Poglitsch ist nicht nur Gesicht der Aktion, sondern ein glaubwürdiger Träger der Erzählung. Der ORF nennt ihn als Organisator der Unterschriftenaktion und verweist darauf, dass er seit Jahrzehnten auf der Strecke tätig ist. Seine Initiative war wichtig, weil sie aus dem Betrieb selbst kam, nicht aus der Parteipolitik.
Inhaltlich war die Aktion auch ein Signal an potenzielle Geldgeber. Sie zeigte, dass der Flascherlzug nicht nur ein Nischenprojekt für Eisenbahnfreunde ist, sondern ein regionales Anliegen mit breiter Unterstützung. Das ist bei Förderlogiken oft entscheidend, weil es Legitimation schafft, bevor der erste Euro fließt.
Was ist trotz Rettung noch offen?
„Gerettet“ heißt hier vor allem „vorerst gesichert“. Für eine langfristige Lösung bleiben mehrere Punkte offen. Erstens muss die Finanzierung der Streckenerhaltung verlässlich geklärt werden. Der ORF nennt für 2026 einen Bedarf von rund 80.000 Euro für Reparaturen, die Sicherheit gewährleisten sollen, und verweist auf Förderungen, Sponsoren und Spenden als Quellen.
Zweitens braucht es eine stabile Betreiberstruktur. Das Modell, die Bahn aus der direkten Gemeindeführung in einen Verein zu überführen, kann funktionieren, setzt aber professionelle Abläufe voraus. Dazu zählen Ticketing, Personalplanung, Sicherheitsmanagement und ein belastbarer Businessplan. Ein solcher Businessplan wird in der ORF Berichterstattung ausdrücklich erwähnt.
Drittens bleibt die Frage, wie viel „Nostalgie“ man sich leisten will, ohne den Charakter zu verlieren. Eine reine Minimalerhaltung erhält zwar den Betrieb, kann aber auf Dauer zu Engpässen führen. Umgekehrt kann eine große Sanierung an der Realität scheitern. Genau in dieser Balance wird sich 2026 entscheiden, wie dauerhaft die Rettung ist.
Die wichtigsten Fakten zur Strecke und zum Betrieb
Der Flascherlzug fährt als touristische Schmalspurbahn auf der historischen Stainzerbahn, einer Lokalbahn in der Weststeiermark. Ausgangspunkt ist der Bahnhof Stainz, die Strecke führt Richtung Preding-Wieselsdorf und zurück. Unterwegs liegen unter anderem die Haltestellen Herbersdorf, Neudorf und Kraubath.
Bei der Streckenlänge kursieren leicht unterschiedliche Angaben, je nach Quelle und Zählweise. Wikipedia nennt 11,5 Kilometer für die Strecke, Tourismusinformationen sprechen von rund 11,9 Kilometern. Inhaltlich ist beides kompatibel, es geht um eine knapp zwölf Kilometer lange Linie durch das Tal des Stainzbaches.
Die Fahrdauer für hin und retour liegt typischerweise um zwei Stunden, in touristischen Beschreibungen auch bis zweieinhalb Stunden, je nach Stopps. Das ist ein wichtiger Planungsfaktor, weil der Flascherlzug nicht als Pendlerzug gedacht ist, sondern als Erlebnisfahrt mit Zeit fürs Aussteigen und Verweilen.
Historisch war die Stainzerbahn eine reguläre Lokalbahn. Nach dem Ende des konzessionierten Betriebs wurde sie von der Gemeinde übernommen und als Touristikbahn weitergeführt. Sonderfahrten begannen laut Wikipedia bereits 1971 und wurden danach zur dauerhaften Einrichtung.
Ursprung des Namens: Flascherl, Höllerhansl und Rachling
Wer den Namen „Flascherlzug“ hört, denkt heute an Schilcher, Genuss und Souvenirs. Der Ursprung ist deutlich skurriler. Der ORF beschreibt die Namensgebung als eng verbunden mit dem „Wunderheiler“ Höllerhansl, bürgerlich Johann Reinbacher, der in Rachling praktizierte und aus Urin Krankheiten diagnostiziert haben soll. Menschen reisten demnach mit einem Flascherl mit Urin an.
Diese Erzählung ist nicht nur Folklore. Sie erklärt, warum der Name bis heute funktioniert. Er ist kurz, eigenartig, lokal verankert und sofort erzählbar. Für ein Tourismusprodukt ist das Gold wert, weil es eine Geschichte liefert, die Gäste weitertragen. Gleichzeitig bleibt die Verbindung zur Region sichtbar, ohne dass man sie künstlich konstruieren muss.
Für wen eignet sich eine Mitfahrt?
Der Stainzer Flascherlzug ist kein Spezialangebot für eine einzelne Zielgruppe. Gerade das macht ihn wirtschaftlich relevant. Er verbindet Ausflug, Landschaft, regionale Kulinarik und eine Portion Techniknostalgie. Entscheidend ist, ob Sie eine entschleunigte Fahrt als Teil eines halben Tages einplanen möchten. Dann passt das Format sehr gut.
Wenn Sie überlegen, ob eine Mitfahrt sinnvoll ist, helfen klare Szenarien. Die folgenden Gruppen profitieren erfahrungsgemäß besonders, weil das Angebot genau auf deren Erwartungen einzahlt und gleichzeitig wenig Vorbereitung verlangt.
- Familien mit Kindern: Die Fahrt ist überschaubar lang, und es gibt laut Tourismusbeschreibung in der Saison ein Kinderprogramm beim 15:00 Uhr Zug am Sonntag. Am Bahnhofsgelände wird zudem ein Spielplatz erwähnt.
- Genussreisende und Schilcherland Besucher: Kulinarische Stopps in Kraubath und Preding werden genannt, ebenso der Bezug zur Region. Wer Buschenschank und Ausflug kombinieren will, findet hier einen passenden Rahmen.
- Bahn und Technik Interessierte: Die 760 Millimeter Spurweite, die Geschichte als Lokalbahn und der touristische Betrieb auf historischer Trasse sind klassische Argumente für Fans von Schmalspur und Lokalbahnen.
- Gruppen und Vereine: Der Flascherlzug lebt von Sonderfahrten und planbaren Abläufen. Gerade Gruppen profitieren, weil sie ein fixes Zeitfenster und ein gemeinsames Erlebnis bekommen. Der Betrieb wird in Quellen explizit mit Sonderfahrten und touristischer Nutzung beschrieben.
- Hundebesitzer: In der touristischen Beschreibung wird erwähnt, dass Hunde an Bord erlaubt sind, wenn sie angeleint sind und Beißschutz tragen. Das ist ein praktisches Detail, das viele Ausflugsziele nicht bieten.
Wichtig ist auch die Gegenperspektive. Wenn Sie einen schnellen Transport von A nach B suchen, ist der Flascherlzug das falsche Produkt. Er ist kein Taktverkehr, sondern ein bewusst langsames Erlebnis. Wer das akzeptiert, bekommt einen verlässlichen Baustein für einen Ausflugstag in Stainz und der Weststeiermark.
Tickets, Fahrplan und Ablauf: so planen Sie die Fahrt
Für die Planung sind drei Dinge zentral. Erstens die Betriebstage, die je nach Saison und Sonderterminen variieren. Zweitens die Abfahrtszeiten, die häufig an Wochenenden und Feiertagen liegen. Drittens die Gesamtdauer, die mit rund zwei Stunden plus Aufenthalten realistisch angesetzt werden sollte.
Laut Betreiberwebsite fährt der Zug 2025 von Ende April bis Ende Dezember an mehreren Wochentagen sowie an Feiertagen von Stainz nach Preding und zurück. Diese Angabe ist nützlich, weil sie den Saisonrahmen grob absteckt. Für die konkrete Tagesplanung gilt dennoch, dass der aktuelle Fahrplan entscheidend ist, vor allem rund um Sonderfahrten.
Als Orientierung hilft der Streckenablauf. Sie starten am Bahnhof Stainz, fahren durch das Tal Richtung Preding, haben unterwegs Stopps und kehren danach wieder nach Stainz zurück. Der ORF fasst das schlicht als Fahrt „von Stainz nach Preding und retour“ zusammen.
Praktisch relevant sind auch Serviceinformationen. In der touristischen Beschreibung wird von Unterhaltung an Bord gesprochen sowie von kulinarischen Stopps entlang der Strecke. Außerdem werden Bürozeiten und Kontaktmöglichkeiten genannt. Das ist für Gruppen wichtig, die reservieren wollen oder Fragen zu Sonderfahrten haben.
Warum der Flascherlzug für die Region wirtschaftlich zählt
Die Diskussion 2025 zeigte, dass Kulturgut und Gemeindebudget oft kollidieren. Auf der einen Seite steht die emotionale Bindung, auf der anderen die Pflicht, Kernaufgaben zu finanzieren. Der ORF bringt diese Spannung auf den Punkt, indem er die Strahlkraft als Tourismusattraktion anerkennt, aber die finanzielle Realität der Gemeinde beschreibt.
Auch die Größenordnung der Nachfrage wird in mehreren Quellen sichtbar, wenn auch mit unterschiedlichen Zahlen. Der ORF nannte im Oktober rund 20.000 Gäste pro Jahr in den bunten Waggons. Tourismusportale sprechen teils von 25.000 jährlichen Fahrgästen. In anderen Berichten wird die Besucherwirkung noch höher beziffert. Seriös ist hier vor allem die Einordnung: Es handelt sich um einen relevanten Frequenzbringer, dessen Wegfall Gastronomie, Ausflugsziele und Tagesbesuchermuster spürbar verändern würde.
Genau deshalb ist die aktuelle Rettung politisch mehr als Symbolik. Sie verschiebt den Flascherlzug aus der Logik „Gemeinde zahlt alles“ hin zu einem Mischmodell aus Fahrkarten, Förderungen und zusätzlichem Engagement. Der ORF beschreibt diesen Ansatz über Ticketerlöse für den operativen Betrieb und Fördermittel für Reparaturen.
Kernfakten im Überblick
| Aspekt | Kurzfassung | Was Sie daraus ableiten |
|---|---|---|
| Rettung 2025 | Rund 11.000 Unterschriften, Zusage von Startförderung und Förderanträgen ab 2026 | Der Betrieb ist vorerst gesichert, aber an Projekte und Finanzierung gekoppelt |
| Strecke | Schmalspur Lokalbahn Stainz bis Preding-Wieselsdorf, knapp 11 bis 12 km, rund 2 Stunden hin und retour | Ideal als Halbtagesausflug, nicht als schnelle Verbindung |
| Bedeutung | Touristische Leitattraktion in Stainz und Weststeiermark, mit hoher Jahresfrequenz | Gut kombinierbar mit Kulinarik, Ausflugszielen und Familienprogramm |
Fazit
Der Stainzer Flascherlzug ist im Dezember 2025 nicht aus dem Verkehr genommen worden, sondern politisch und organisatorisch auf einen neuen Kurs gebracht. Die entscheidenden Punkte sind klar benennbar: Ein Gemeinderatsbeschluss zur Einstellung in der bisherigen Form traf auf hohen öffentlichen Druck, der durch eine Unterschriftenaktion sichtbar wurde. Dazu kam eine konkrete Startförderungsidee aus dem Umfeld des Landeshauptmanns und die Perspektive, dass der Verein „Freunde der Stainzerbahn“ den Betrieb trägt und Fördermittel für die Infrastruktur organisiert.
Für Sie als Besucher ist die Lage damit gut. Die Bahn bleibt als Ausflugsangebot relevant, und sie bleibt erzählbar. Strecke, Geschichte und das Höllerhansl-Narrativ bilden ein Gesamtpaket, das man so in Österreich nicht oft findet. Gleichzeitig lohnt sich ein nüchterner Blick: „Gerettet“ heißt noch nicht „für Jahrzehnte finanziert“. 2026 wird zeigen, ob das Mischmodell aus Tickets, Förderungen und Sponsoren die Erhaltung dauerhaft trägt.
FAQ
FAQ 1: Gelten Steiermark Card oder Genuss Card bei allen Fahrten, oder gibt es Ausnahmen?
Bei Sonderterminen und Veranstaltungsfahrten können Vorteilskarten ausgeschlossen sein. Entscheidend ist nicht die Strecke, sondern die Art der Fahrt. Prüfen Sie daher vor dem Kauf, ob es eine reguläre Planfahrt oder eine Veranstaltungsfahrt ist. So vermeiden Sie Überraschungen an der Kassa und können Preisvorteile realistisch einplanen.
FAQ 2: Kann man den Stainzer Flascherlzug exklusiv buchen, und für welche Anlässe lohnt sich das wirklich?
Eine exklusive Buchung ist möglich und wird vor allem für Firmenausflüge, Vereinsfahrten, Geburtstage und kleine Hochzeitsgesellschaften interessant. Der Mehrwert liegt weniger im „privaten Zug“ selbst, sondern in der Planbarkeit. Sie erhalten ein fixes Zeitfenster, können Programmpunkte und Stopps besser steuern und vermeiden Engpässe bei stark nachgefragten Terminen. Klären Sie vorab, ob Kulinarik, Moderation oder zusätzliche Wagen wie Themenwaggons in Ihrem Paket enthalten sind oder separat organisiert werden müssen.
FAQ 3: Was ist der beste Sitzplatz, wenn Sie Fotos machen wollen oder mit Kindern unterwegs sind?
Für Fotos sind Plätze nahe den Fenstern auf der landschaftszugewandten Seite ideal, wobei sich das je nach Fahrtrichtung und Licht verändert. Wenn Sie es ruhig mögen, wählen Sie eher einen Wagen weiter weg von Ausschank und Musikprogramm. Mit Kindern bewährt sich ein Platz mit guter Sicht nach draußen und kurzer Distanz zu Einstieg und Ausstieg, damit kleine Pausen unkompliziert bleiben. Wenn Sie empfindlich auf Dieselgeruch reagieren, kann bei Dieseltraktion ein Wagen weiter vorne oder weiter hinten subjektiv angenehmer sein, je nach Wind und Lüftung.
FAQ 4: Ist die Fahrt barrierefrei, und was sollten Personen mit eingeschränkter Mobilität vorab abklären?
Bei historischen Waggons sind Stufen, schmale Durchgänge und begrenzte Bewegungsflächen üblich. Für Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen ist daher eine Vorabklärung entscheidend. Fragen Sie konkret nach Einstiegshöhe, Hilfestellung beim Einstieg, Platzmöglichkeiten im Wagen und ob Toiletten an Bord oder an Haltestellen gut erreichbar sind. Wenn Sie mit einer größeren Gruppe reisen, lohnt sich die Abstimmung, damit zusammenhängende Plätze und ein praktikabler Ein und Ausstieg organisiert werden können.
FAQ 5: Wie sinnvoll ist eine Kombination mit Schilcherschaukel, Buschenschank oder Ausflugszielen, und wie vermeiden Sie Zeitdruck?
Planen Sie den Flascherlzug als Kernbaustein eines halben Tages und setzen Sie davor oder danach nur einen großen Programmpunkt. Der häufigste Fehler ist zu viel in zu wenig Zeit. Ideal ist eine klare Reihenfolge: zuerst Anreise und Bahnhof, dann Fahrt, danach Einkehr oder Ausflugsziel. Wenn Sie kulinarisch kombinieren wollen, reservieren Sie beim Buschenschank vorab und kommunizieren Sie Ihre voraussichtliche Ankunftszeit mit Puffer. Für Familien ist ein Spielplatz oder ein kurzer Spaziergang als Ausgleich sinnvoll, damit der Tag nicht ausschließlich aus Sitzen besteht.
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